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Zündstrahlmotoren arbeiten nach dem Dieselprinzip und sind
Selbstzünder.
Häufig verwendet werden Industriediesel, die durch Modifizierungen an den
Gasbetrieb angepasst werden.
Bei
Zündstrahlmotoren wird nur die zum Zünden des Treibstoffgemisches benötigte
Energie aus dem Einspritzsystem bezogen. der Hauptbestandteil der Energie
wird, ähnlich wie bei einem
Otto-Motor, über das Ansaugsystem zur
Verfügung gestellt.
Diese Zündstrahlmotoren werden in Biogas-Blockheizkraftwerken eingesetzt, um
das Biogas zu verbrennen. Hierzu wird das Biogas über einen Gasmischer der
Verbrennungsluft beigemischt und durch das zugeführte Zündöl gezündet.
Biogas hat im Gegensatz zu Erdgas eine sehr hohe
Klopffestigkeit und kann deshalb ohne
Gefahr einer Selbstzündung in Dieselmotoren angesaugt werden. Die
Einstellungen werden so vorgenommen, dass der Zündölanteil maximal 10% der
zugeführten Brennstoffleistung beträgt.

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